Direkt zum Inhalt wechseln

Mädchen in MINT fördern

Kurz und knapp: Studienergebnisse aus der Bildungsforschung

22. Februar 2024 Lesedauer: ca. 1 min
Diversität
Gender
Freepik

Hier sammeln wir praxisrelevante Studienergebnisse aus der Bildungsforschung – kurz und informativ zusammengefasst. Mit Link zur Originalpublikation, falls Ihr tiefer ins Thema eintauchen möchtet.


Wann entstehen Stereotype?
Eine Studie der University of California zeigt, dass sich das Stereotyp „Jungen sind besser in Mathe“ in der späten Jugend ausprägt. Bekannt war bisher, dass jüngere Kinder entweder ihrem eigenen Geschlecht höhere Kompetenzen zurechnen oder davon ausgehen, dass das Geschlecht keine Rolle für mathematische Kompetenzen spielt. Im Rahmen der Studie wurde nachgewiesen, dass dies ungefähr bis zur 8. und 9. Klasse gilt (ca.13-15 Jahre), sich aber in Jahrgangsstufe 11 (ca. 16-17 Jahre) deutlich ändert. Insbesondere Jungen schätzen die Kompetenzen des eigenen Geschlechts deutlich höher ein.
Starr, C. R. et. al. (2023). “Who’s Better at Math, Boys or Girls?”: Changes in Adolescents’ Math Gender Stereotypes and Their Motivational Beliefs from Early to Late Adolescence. Educational Science, 13(9), 866.
https://doi.org/10.3390/educsci13090866


Wissen über Gender-Diskriminierung schafft Vertrauen in eigene Fähigkeiten
In einer Studie konnten zwei Wissenschaftlerinnen nachweisen, dass die Aufklärung jugendlicher Mädchen über Gender-Diskriminierung zu einem Anstieg des Vertrauens in die eigene Wissenschaftskompetenz und zur Wertschätzung gegenüber Wissenschaft führt. 
Weisgram, E. S., Bigler, R.S. (2007). Effects of learning about Gender Discrimination on adolescent girls`attitudes toward and interest in science. Psychology of Women Quarterly, 31(3), 262.
https://doi.org/10.1111/j.1471-6402.2007.00369.x

Ansprechpartnerin

Chrischani Perera Bobusch

Chrischani Perera-Bobusch

MINT-Transfer

Ihr wollt keinen Beitrag mehr verpassen?

Dann meldet Euch jetzt für unseren Newsletter an.